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Top Thema: charitywatch.de stellt Arbeit ein

Vorwort:
Transparenz ist wichtig. Jeder Verein sollte gesetzlich verpflichtet werden seine Bilanz offen zu legen und www.sage-die–wahrheit.de unterstützt deshalb alle Bemühungen in dieser Richtung. So haben wir uns der Petition des Herrn Loipfinger angeschlossen. Die Arbeitsweise des Autors und der Umgang mit dem heiklen Thema ist, was auf www.sage-die-wahrheit.de aufgezeigt und dargestellt wird. Wir durchleuchten die Vorgehensweise des Herrn Loipfinger – das „System Loipfinger“ - , weil von einem seriösen Journalisten erwartet werden kann und muss, dass die Sorgfaltspflicht bei Recherche und Berichterstattung eingehalten wird. Bereits Gerüchte können für einen Verein einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden und den Verlust der Glaubwürdigkeit für Spenden sammelnde Vereine und Stiftungen bedeuten. Mehrere Sanktionen des deutschen Presserates und 4! auf charitywatch veröffentlichte Gegendarstellungen in dieser kurzer Zeit, ließen erheblichen Zweifel an der Qualifikation des Herrn Loipfinger aufkommen.

Wer urteilte über Vereine?

Schon die mitleidheischende Begründung zur Einstellung von charitywatch zeigt, dass das „Geschäftsmodell Warnliste“ im Bereich Charity auf ganzer Linie gescheitert ist.
Auch sich als Opfer zu präsentieren hilft da nicht. Die von Herrn Loipfinger hervorgehobene Drohmail unbekannter Herkunft ist zwischenzeitlich mehrere Jahre alt. Gescheitert ist das Modell vielmehr einfach an der sachlichen Fehleinschätzung seines Projektes. Eigentlich schade, dass eine vom Grundsatz her gute Idee an Ermangelung von Sachkompetenz, mangelnder Sensibilität und an der Ignoranz der Realität gescheitert ist. Wer bis zuletzt kaum den Unterschied zwischen Mitgliedsbeiträgen und Spenden verstanden und begriffen hat, musste scheitern. Zuletzt verkam charitywatch in ein Tierschutzforum wie es Dutzende im Netz gibt. Frau Burger in das Charitywatch Team aufzunehmen, war für die Akzeptanz von charitywatch bestimmt nicht förderlich. 

Ein weiterer Grund für die Einstellung der Arbeit von CharityWatch.de sei, dass selbst viele seriöse Hilfswerke kein Interesse daran zeigten, Loipfinger`s Arbeit zu unterstützen. Wer seine Anfragen an Hilfswerke mit: ..."Anforderung Jahresbericht"... richtet, darf sich, mit Verlaub, darüber nicht wundern und zeigt deutlich die mangelnde Selbsteinschätzung. Die selbstermittelten „Regeln“ für den Spendenmarkt, ausgedacht hinter einem Büroschreibtisch, entsprachen nicht der Realität. Wie überrascht wird Herr Loipfinger gewesen sein, dass das von Ihm von Anfang an verteufelte Fundraising inzwischen eine anerkannte Branche ist, ohne die das gesamte Vereinswesen zusammenbrechen würde. Fast alle große Organisationen bedienen sich mittlerweile diesem Werkzeug zur Spendengewinnung. Zuletzt wurden von 245 Vereinen, durch charitywatch überprüft, unglaubliche 203 Vereine als nicht empfehlenswert bloßgestellt.


Egal welche Charityveranstaltung - sei es im Fernsehen oder Printmedien - ist mit einem Kostenaufwand verbunden. Ein Herz für Kinder„Bild hilft“ , verschiedenste Moderatoren in den Fernsehsender oder zuletzt sogar die Bundeslige zu kritisieren war anscheinend zuviel Feind für wenig Ehr. Zuletzt hat dies wohl auch Herr Loipfinger eingesehen. 

Eingereichte Klagen gegen das Verbreiten von Unwahrheiten als Kampf von „Goliath gegen David“ zu interpretieren, ist gewagt. Wie anders als mit Klagen konnte man sich gegen das Verbreiten von Unwahrheiten oder Halbwahrheiten wehren? Wie z.B. zuletzt vier Pfoten e.V. die sich erfolgreich gegen Unwahrheiten und Unterstellungen in dem Buch "Die Spendenmafia zur Wehr setzten. Obwohl großmundig in diesem Buch von einer „Spendenmafia“ geschrieben wurde, wurde durch charitywatch nicht ein einziger Skandal aufgedeckt. Es wurden lediglich „alte Hüte“ – zumeist auch noch ohne Sachkenntnis – aufgewärmt oder Recherchen Dritter aufgegriffen. 

Und natürlich wurde bei Auseinandersetzungen mit Herr Loipfinger das Presserecht ausgeschöpft – denn Herr Loipfinger hatte sich ja immer genau auf dieses Recht berufen. Doch auch das Presserecht kennt eben den Unterschied zwischen Fakten, Meinungsäußerungen und Unterstellungen. Mehrere Sanktionen des eigentlich journalistenfreundlichen Presserats über die Vorgehensweise von Loipfinger/charitywatch sprechen eine deutliche Sprache. 

Für die weitere Begründung zur Aufgabe des Herrn Loipfinger. "Zum Beispiel ist das Landgericht Hamburg dafür bekannt, das Persönlichkeitsrecht sehr weit zu Lasten der Meinungsfreiheit auszulegen" schenken wir uns jeden Kommentar. Ist aber Richtungsweisend.

Was bleibt als Fazit des vierjährigen Wirkens von charitywatch? 
Frustrierte und verunsicherte Spender in erster Linie. Wie heißt es doch in vielen Leserkommentaren der nun stillgelegten Seite: „Ich spende einfach nicht mehr“. Ein paar schwarze Schafe aus zigtausende Vereine zu picken und das ganze Verein- und Spendenwesen unter Generalverdacht zu stellen, hat bei den spendenabhängigen Vereine bereits großen Schaden verursacht. charitywatch war und bleibt ein großer Schaden für viele Vereine, bei denen kein großes Mitleid über den von Herrn Loipfinger errechneten Verlustes aufkommen will. Es handelt sich um einem angeblichen Verlust von 250.000 €uro, ohne eigenen Verdienst wie Herr Loipfinger mehrmals betont. Viel Geld das die meisten Menschen vorher erst einmal verdient und versteuert haben müssen, ein erstaunliches Vermögen das angehäuft wurde.

Es stellt sich die Frage: 
Welches Jahreseinkommen wurde von Herrn Loipfinger erhofft, um seinen finanziellen Ansprüchen gerecht zu werden? Woher sollte das Geld kommen? Die Ankündigung das bisher veröffentlichte als Archiv erhalten zu wollen, ist ein weiterer Beweis der Ignoranz und läßt weitere gerichtliche Auseinandersetzungen von Vereine:/:Loipfinger vermuten. 

Unser Urteil deshalb nach vier Jahren charitywatch: „Ziel verfehlt, Setzen." 

 

 

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