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Presserat kritisiert Schleichwerbung rund um das ominöse Onlineortal charitywatch.de

Auf das von SDW hingewiesene Netzwerk des Herrn Loipfinger hat nun auch der angesehene Deutsche Presserat reagiert und die fehlende Transparenz rund um die Berichterstattung über charitywatch.de kritisiert. Im Mittelpunkt der Entscheidung des Deutschen Presserates standen die Rosenheimer „Pressewoche“ und die Internet-Seite charitywatch.de, die nach eigenen Angaben „mehr Transparenz“ im Spendenbereich schaffen will.

Der Beschwerdeausschuss 2 des Presserates kritisierte die „Pressewoche“ in Rosenheim vor allem wegen eines Verstoßes gegen Ziffer 7 des Pressekodex – der eindeutigen und vor allem für die Leser eine ersichtlichen Trennung zwischen Redaktion und Werbung fordert.
Aktuell: Der Deutsche Presserat verschärft Sanktion gegenüber der "Presewoche" und spricht nach einen Hinweis nun eine Mißbilligung aus!(Document)

Pikanter Hintergrund: Nicht nur die übermäßig häufige Nennung der Internetadresse von CharityWatch war dem Presserat ein Dorn im Auge, sondern dabei mit zu berücksichtigen war die finanzielle Beteiligung über rund 30.000 EUR vom CharityWatch-Initiator am Verlag der Pressewoche. Der Verlag mit dem Mitgesellschafter Loipfinger, hat hier demnach ein werbliches Eigeninteresse, dass dem Leser laut Presserat verschwiegen worden ist: „Im Sinne der Transparenz für den Leser wäre es daher im konkreten Fall angebracht gewesen, auf diese geschäftliche Beziehung in der Veröffentlichung hinzuweisen.“ so der Presserat. Wohl auf Grund der Mißbilligung des deutschen Presserates wurden alle Berichte, charitywatch betreffend, in der "Pressewoche gelöscht

Ein nach Auffassung der um Aufklärung rund um Warnlisten bemühten Internet-Plattform www.sage-die-wahrheit.de ein für eine „Transparenz-Plattform“ besonders peinlicher Verstoß gegen die Ethik-Regeln, wenn wirtschaftliche Verflechtungen einfach verschwiegen werden.

Bereits 2010 hatte der Deutsche Presserat auf Beschwerde eines Vereins festgestellt, dass Herr Loipfinger gegen §1 des Pressekodes, nämlich „die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit“ (Beschwerdesache BK2-465/09) verstoßen hat.

Verbraucherfreundliches Engagement ist überaus wichtig. Doch blickt man auf die ganze Reihe von Richtig- und Gegendarstellungen die CharityWatch anhängen, sind Zweifel an der Aufrichtigkeit und Seriosität, des sich selbst medienwirksam in Szene setzenden Spendenwächters, berechtigt, so die Meinung von SDW.

Die Leser haben ein Recht auf eine aufrichtige Berichterstattung und sie verlassen sich auf das geschriebene Wort und sie erwarten Transparenz von Zeitungen und Verlagshäusern. Obwohl der Deutsche Presserat dem Verlag der Pressewoche mit seiner Entscheidung vom 24. März 2011 einen Hinweis wegen des Verstoßes gegen den Pressekodex ausgesprochen hat, geht die Täuschung der Leser munter weiter: Bis heute kein Hinweis zur Werbung für CharityWatch und keine Offenlegung der Geschäftsbeziehungen zum Gesellschafter und CW-Betreiber Stefan Loipfinger.

In der Stellungnahme gegenüber dem Deutschen Presserat versucht die Geschäftsführung der Pressewoche zu beschwichtigen und führt an, dass ein redaktioneller Mitarbeiter der Pressewoche den Beitrag auf Grundlage der Recherche von CharityWatch eigenständig verfasst habe. Keine Angabe, wer dieser Mitarbeiter denn sein soll. Fakt ist, dass der Beitrag
auf charitywatch bis auf die letzte Kommastelle identisch ist mit dem Beitrag in der Rosenheimer Pressewoche

Unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes tummelt sich ein nebulöses Netzwerk, neuerdings auch im Spendensektor. Nach den Recherchen von www.sage-die-wahrheit.de wird fehlende Sachkenntnis der angeblichen Experten oft durch gegenseitige Empfehlung wettgemacht. Ein Beispiel aus der Praxis ist die jetzige Entscheidung des Presserates: Der freie Journalist Loipfinger kaufte sich mit 30.000 Euro bei der „Pressewoche“ ein. Schon kurze Zeit später erschien dort der erste Jubel-Artikel über charitywatch.de unter dem Titel „Gutmenschen unter Kontrolle“. Ein Beweis für die unlauteren Methoden der selbsternannten „Spendenwächter“, so sage-die-wahrheit.de

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