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Stellungsnahme zu dem Buch "Die Spendenmafia"

Ein aufsehenerregender Titel „Die Spendenmafia“ -  der leider nicht hält, was er verspricht. Alte Skandale – von anderen aufgedeckt – werden aufgewärmt und ansonsten ist der größte Teil des Inhaltes auf der Internetseite www.charitywatch.de nachlesbar. Kein Skandal wird aufgedeckt. Keine Bombe platzt.  Niemand braucht deshalb das Buch zu kaufen.

Und doch: Was nicht geschrieben wird ist interessant. Jeder Kenner, der das Buch zuschlägt, stellt sich wahrscheinlich die Frage: Fehlt da nicht etwas? Was ist mit den großen Spendenorganisationen? Der Markt der Spenden an kulturelle Organisationen, Religionsgruppen oder auch Sportvereine wird links liegengelassen. Und auch die anderen  so genannten "big Five“ im karitativen Bereich oder im Naturschutz kommen ungeprüft und ungenannt davon. Dabei teilen sich die diese Organisationen über die Hälfte des Deutschen Spendenmarktes. Was ist mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser-Hilfsdienst, den Johannitern, BUND, NaBu oder Greenpeace?

Gerade die großen und mächtigen Organisationen setzen die gleichen Methoden ein, wie sie in dem Buch kritisiert werden: Mailings oder Werbeagenturen (im Buch als „Drücker“ verunglimpft). Und sie setzen sogar teilweise genau dieselben Agenturen ein, wie die, die in dem Buch angegriffen werden. Warum ist das eine nicht erwähnenswert, wenn es doch im Buch Seiten über kleinere Vereinen füllt?

Zufall oder Methode? Hatte der Autor nicht in einem Interview erklärt, er könnte sich vorstellen, im Non Profit Bereich als Berater sein Geld zu verdienen?  Ist dies vielleicht der erste „Liebesdienst“, um die kleinen Organisationen schon im Vorfeld in Misskredit zu bringen? Von 245 Vereinen, durch charitywatch überprüft, werden unglaubliche 203 Vereine als nicht empfehlenswert bloßgestellt.

Auch lässt sich der Autor Seiten lang über die Internetseite www.sage-die-wahrheit.de und mich als Betreiber aus. Mit journalistischen Windungen wird versucht mich in irgendeinem Zusammenhang mit den verleumderischen Mails zu stellen. Dabei weiß Stefan Loipfinger genau, dass es keinen  Zusammenhang zwischen mir und den Verleumdungen gibt – Staatsanwaltschaft und Polizei haben das bestätigt.

Gerichtlich erzwungene Gegendarstellungen, Feststellungen des Deutschen Presserates, dass Herr Loipfinger gegen §1 des Pressekodes, nämlich „die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit“ verstoßen hat (Beschwerdesache BK2-465/09) sind Fakten. Der deutsche Presserat kritisierte am 13.09.2011 zudem die Schleichwerbung rund um das ominöse Onlineportal charitywatch.de und spricht eine Missbilligung aus. (Beschwerdesache 0861/10/2-BA-E-VE )
 
Weil sein Wirken in Frage gestellt wurde, überzog Stefan Loipfinger mich massiv und vergeblich in der Vergangenheit mit Unterlassungserklärungen. Richtig ist, dass ich  eine Erklärung unterschrieben habe. Ich werde nicht mehr behaupten "Kontaktadressen werden an Dritte verkauft." Sie werden lediglich weiter gegeben.
 
Mit einer regelrechten Verleumdungskampagne attackierte Loipfinger mich als Betreiber von sage-die-wahrheit.de und mein Umfeld und schreckte dabei vor bewussten Falschdarstellungen nicht zurück. Mit Erfolg gingen Betroffene gegen Herrn Loipfinger vor und erzwangen öffentliche Richtigstellungen.
 
Diese Arbeitsweise des Autors und der Umgang mit dem heiklen Thema ist, was auf www.sage-die-wahrheit.de aufgezeigt und dargestellt wird. Wir durchleuchten die Vorgehensweise des Herrn Loipfinger – das „System Loipfinger“ - , weil von einem seriösen Journalisten erwartet werden kann und muss, dass die Sorgfaltspflicht bei Recherche und Berichterstattung eingehalten wird. Bereits schon Gerüchte können für  einen Verein einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden und den Verlust der Glaubwürdigkeit für Spenden sammelnde Vereine und Stiftungen bedeuten.
 
 Nur in einem Punkt, sind wir mit Charitywatch und seinem Betreiber einig: Transparenz ist wichtig. Jeder Verein sollte gesetzlich verpflichtet werden seine Bilanz offen zu legen und www.sage-die–wahrheit.de unterstützt deshalb alle Bemühungen in dieser Richtung. So haben wir uns der Petition des Autors angeschlossen.

Transparenz muss für beide Seiten gelten. Da nützt es auch nichts, wenn vor Veröffentlichung des Buches noch schnell die Homepage "geputzt" wird. Schwupps wurden die Gegendarstellungen entfernt und mit journalistischen Kniffen die betreffenden Passagen "beschönigt". Seriösität in diesem äußerst sensiblen Bereich sieht anders aus.

Auch der massive Angrifff gegen meine Person auf charitywatch, mit dem Höhepunkt, die Staatsanwaltschaft ermittele wegen Verleumdung gegen mich- verschwunden.


www.sage-die-Wahrheit.de